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<pre>Deshalb ist nun auch fest damit zu rechnen, dass die 98er erstmals überhaupt vier Heim-Schlappen in Folge kassieren; wenigstens im zweiten direkten Aufeinandertreffen sollte es den Dortmundern gelingen, einen Klassenunterschied spürbar werden zu lassen.  <p> Video: BVB-Coach Thomas Tuchel über die Darmstadt-Pleite, Taktik und Rotation. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p>  Dass es dieses Mal nun möglicherweise ein bisschen anders kommt, ist auf den ziemlich ambitionierten Auftakt in die neue Saison zurückzuführen: Räumten dem Team zunächst die Lieblingsgegner aus Hamburg und Hoffenheim noch eine kleine Schonfrist ein, kündigen sich nun in den kommenden sechs Wochen mit Leverkusen, dem frischgebackenen „Angstgegner“ Augsburg, Wolfsburg und Dortmund gleich vier potentielle Störenfriede an. <p> Eine gewisse Kaltschnäuzigkeit fehlte der Werkself in der Tat. Nicht einmal der 1:0-Führungstreffer brachte Ruhe und Sicherheit. Vor der Pause kassierte sie noch den Ausgleich und es schien als, würde sich die Truppe von Trainer Heiko Herrlich davon nicht erholen. <p>  An der Isar steht man den inflationären Adrenalinschüben derzeit allerdings noch mit einigem Befremden gegenüber: Immerhin hatte man es sich in den vergangenen Jahren vielmehr zur Gewohnheit gemacht, sich an frühzeitig unter Dach und Fach gebrachten Siegen zu erfreuen.  </pre>


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<pre>Nach nicht mal einer Minute kam es nach einem misslungenen Fehlpass zu einem Foul im Strafraum und damit zu einem Elfmeter für Freiburg, den Nils Petersen verwandelte.  <p> Allerdings konnte Gladbach in den letzten zehn Saisonen nur ein einziges Mal in Dortmund gewinnen — im März 2014 mit 2:In den anderen neun Borussia-Duellen gab es neun Dortmunder Heimsiege, mit einem Torverhältnis von 24:3.  <p>  Seit damals musste er keine Niederlage mehr erklären und feierte 25 Siege! <p> Die weiteren Ausfälle sowie die derzeitige Form der Fohlen sprechen unserer Meinung nach nicht für einen Sieg oder ein Unentschieden gegen die formstarken Hoffenheimer, die eine Chance auf die Europa League wittern. <p>  Die Borussen hätten das Ziel theoretisch schon erreicht, wenn sie am vergangenen Spieltag bei Werder Bremen gewonnen hätten. Doch statt einem Auswärtssieg zu feiern, mussten sich die Schwarz-Gelben mit einem 1:1 zufrieden geben.  </pre> 


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<pre> Seine im Umgang mit solchen Partien ohnehin erfahrenen Spieler scheinen sich für das „Champions League-Endspiel“ zudem gut gerüstet zu fühlen. „Wir freuen uns auf das Spiel“, bestätigt Mittelfeldmann Gonazlo Castro.  <p> Bis dahin erwartet den Ligaprimus jedoch ein hartes Stück Arbeit, weiß auch Mats Hummels, der – mit großem Respekt vor den Rasenballsportlern – von „einer verdammt harten und intensiven Aufgabe spricht“.  <p>  Beide Siege endeten mit bloß einem Tor Unterschied — darunter das 4:3 beim ersten Saison-Aufeinandertreffen. <p>  Am vergangenen Wochenende wurde Borussia Mönchengladbach mit 6:1 aus dem Signal Iduna Park geschossen. Es war eine Gala-Vorstellung in schwarz-gelb, mit der die Borussen die überforderten „Fohlen“ nach allen Regeln der Fußball-Kunst zerlegten. <p>  Zuerst das 0:1 im Champions League-Gruppenspiel bei Atletico, dann nur 1:1 gegen Köln und nun das 2:2 in Frankfurt — macht insgesamt drei sieglose Spiele in Serie. Eine derartige Durstrecke durchliefen die Münchener zuletzt im Saisonfinale 2014/15, damals jedoch als bereits feststehender Meister.  </pre>


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<pre> Doch am Ende erwiesen sich die Mainzer als effektiver und fügten den Bayern nach elf Siegen in Serie die erste Heimpleite in dieser Saison zu.  <p> Bekanntlich hatte der BVB davor in drei Liga-Spielen, in denen Dortmund auf den Kapitän verzichten musste, nicht gewinnen können (2U, 1N).   <p> Bereits zur Pause lagen die Schwarz-Gelben mit 0:5 in Hintertreffen. Die Elf von Peter Stöger ließ alle Tugenden, die eine Fußballmannschaft ausmachen, vermissen. Die Unterlegenheit war so deutlich, dass die Bayern sogar Mitleid bekamen und mehrere Gänge zurückgeschalten haben. <p>  Nachdem Borussia Dortmund unter Neutrainer Thomas Tuchel zuletzt elf Pflichtspiele in Folge für sich entscheiden konnte, war man in Hoffenheim nicht über ein 1:1-Untentschieden hinausgekommen.  <p> Nach drei Bundesliga-Pleiten am Stück wollte sich Hoffenheim mit einem Erfolg in der Europa League neues Selbstvertrauen holen. Ob man es als Erfolg bezeichnen kann, dass die TSG beim dänischen Vertreter Midtjylland in letzter Minute die vierte Pflichtspiel-Niederlage verhindern konnte (1:1) mag man aber anzweifeln. Gegen Bremen hat 1899 sechs der letzten acht direkten Duelle für sich entschieden.  </pre>


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<pre> Allerdings haben sich die Bayern als Herbstmeister nur drei Mal auf dem Weg zur Meisterschaft noch abfangen lassen — das letzte Mal im in der Saison 2011/12 von Borussia Dortmund.  <p> Mit Blick auf die Abwehrschwächen der Störche kann Gladbach nach Einschätzung unseres Experten Steffen aber nicht allzu viel passieren. Nachdem die Fohlen im Hinspiel mit 4:1 den bis dato höchsten Saisonsieg feierten, scheinen nun mindestens zwei weitere Gladbach-Treffer garantiert – bei Interwetten ist der Doppelpack für eine Quote von 1,73 gut.  <p>  Ganz offensichtlich durchläuft der entthronte Tabellenführer momentan also eine Phase, in der die eigene Qualität allein für nichts mehr garantiert; mittlerweile ist auch wieder das berühmte Quäntchen Glück vonnöten, um die etwas größeren Steine beiseite zu rollen. <p>  Diese beiden Niederlagen zeigen aber auch: Bayern ist auswärts durchaus verwundbar und schlagbar. Denn diese Pleiten sind die einzigen beiden im bisherigen Bundesliga-Saisonverlauf.  <p> Freiburg und die Heimspiele – das passte in dieser Saison nicht so recht zusammen. Von den bisherigen 15 BL-Heimpartien gewann der SCF nur fünf. In der gesamten Streich-Ã„ra waren es nur einmal, vor neun Jahren, weniger Heimsiege. Aktuell wartet der Sport-Club seit sechs Bundesliga-Heimspielen auf einen Sieg (3U, 3N). Vielleicht kommt mit Wolfsburg diesbezüglich der richtige Gegner.  </pre>


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